Zum ersten Mal in seiner Geschichte stellt Google einen vormals kostenfreien Dienst auf ein Bezahlsystem um. Die Google Product Search in den USA wird umgestellt auf das kostenpflichtige Google Shopping. Dort werden dann nur noch bezahlende Anbieter vertreten sein. Ist das der Anfang einer neuen Gesamtstratgie des Suchmaschinenriesen?
Immer wieder wird Web-Verzeichnissen ein baldiges Ende vorher gesagt. Nicht zuletzt durch jüngste Änderungen im Google-Ranking und Abstrafungen durch das Panda-Update hat der Stellenwert der Kataloge stark abgenommen. Zudem genießen sie den Ruf, reine Backlinkschleudern ohne Zusatznutzen zu sein. Eine aktuelle Auswertung zeigt jedoch: Die Verzeichnisse leben!
Bing nennt es die größte Änderung seit dem Launch des Dienstes vor etwa drei Jahren, und tatsächlich hat sich an der Microsoft-Suchmaschine einges getan. Zukünftig steht die Aktion im Vordergrund – anstelle von bloßer Dokumentenrecherche wird es zahlreiche Möglichkeiten zur Nutzerinteraktion aus der Suche heraus geben.
Nun hat das Kind auch einen Namen: Google Penguin heißt das neueste Update des Suchalgorithmus, das den Web-Spammern und Black Hats das Leben schwer machen soll. Was hat sich durch den neuesten Wurf von Matt Cutts und Co. geändert? Nichts, denn die alten Regeln sind auch die neuen. Aber immerhin der Name selbst ist interessant und lässt Spekulationen über zukünftige Updates zu.
























